Netzhautscan mit HRT

Bei einer Augenhintergrundspiegelung betrachtet der Augenarzt Ihre Netzhaut, unter Anderem auch die Stelle des schärfsten Sehens (Makula). Diese Untersuchung muss in der Regel bei erweiterter Pupille durchgeführt werden.

Beim Netzhautscan ist dies nicht unbedingt notwendig. Durch einen völlig ungefährlichen Laserstrahl wird das gewünschte Netzhautareal dreimal an bis zu 9,4 Millionen Stellen abgetastet. Danach errechnet der Computer ein dreidimensionales Höhenprofil und analysiert die Netzhautdicke.

Diese dreidimensionale Darstellung der Kontur der Netzhaut erlaubt eine Analyse des Netzhautzentrums, der Makula. So lassen sich zum Beispiel Wassereinlagerungen (Ödeme) nachweisen. Wenn der Verdacht auf ein zentrales Netzhautödem besteht muss eine Angiographie oder eine weitere Diagnostik zu den dann erfolgenden Therapieschritten führen.

Die Ergebnisse eines Netzhautscans lassen sich auch zur Verlaufskontrolle nutzen. Damit kann ein Therapieerfolg überprüft werden.